Wir regeln das!

Energieeffizienz durch Steuerungstechnik nach Maß

Seit über 25 Jahren entwickeln wir intelligente, individuell angepasste Steuerungssysteme mit dem Schwerpunkt auf Heizzentralen mit Blockheizkraftwerken (BHKW).

In Wohngebäuden, Hotels, Schwimmbädern, Produktionsstätten, Biogasanlagen, der Rasenheizung eines Fußball-Bundesligavereins u.v.m. werden Erzeuger und Verbraucher von unseren Anlagen gesteuert. Das Leistungsspektrum reicht von etwa 100 kW bis zu mehreren MW thermischer und über 500 kW elektrischer Leistung.

Durch unsere Softwarelösungen lassen sich Anlagen bequem fernbedienen, aktuelle sowie langfristige Betriebszustände schnell und einfach beurteilen.
Damit ist eine schnelle Fehleranalyse und das Erkennen von Optimierungspotential einfach möglich.

Unsere aktuellen Merlin HZG-Steuerungssysteme sind bereits über unser energiekontorVPN an das Internet angebunden. Ab sofort können Sie Ihre Merlin Steuerung über das neu entwickelte WebTerm-Portal fernbedienen. Sämtliche Funktionen, die Sie von unserem Bedienprogramm "MTERM" gewohnt sind, werden Sie in der WebTerm wiederfinden. Sicher durch energiekontorVPN, komfortabel weil plattform- und browserunabhängig... mehr

Anlagenbetrieb im Überblick

Erfassung und Speicherung von Anlagenzuständen (Temperaturen, Betriebszustände, Zählerstände u.v.m.)

Online-Fernbedienung über analoges Modem, Mobilfunk oder Internet/VPN

Übersichtliche Dartstellung aller Betriebsdaten in unserer Live-Visualisierung

Umfangreiche Datenauswertung gespeicherter 1/4h-Betriebsdaten

 

Eigenstromverbrauch optimieren

Der Verbrauch von selbst erzeugtem Strom wird mit steigenden Strompreisen für Gewerbekunden und Wohnungswirtschaft immer attraktiver.

Durch intelligentes Speichermanagement (thermisch und elektrisch) und kontinuierliche Verarbeitung von Verbrauchsdaten können wir den BHKW-Betrieb nach Möglichkeit an den tatsächlichen Strombedarf  und ggf. an die Erzeugung anderer Anlagen (z.B. Photovoltaik) anpassen.

So lässt sich der wirtschaftlich vorteilhafte Eigenstromverbrauch maßgeblich steigern.

 

Auswahl interessanter Projekte

Hannovers Nordstadt wurde 2015 um ein Wohn- und Geschäfftshaus (Passivhaus/Neubau) erweitert. Mit der Planung der Heizzentrale wurde das energiekontor hannover beauftragt. Wir wollen Ihnen an dieser Stelle gern die Ergebnisse der planerischen Leistung unseres Herbert Struck präsentieren und das in Form des Qualitätsicherungsberichtes, welcher das verbaute BHKW bewertet und aber auch eine tolle Zusammenfassung zu diesem Projekt bietet.

Heizzentrale Stud.-Wohnheim Hannover
BHKW Laufzeit im Passivhaus
1/4h Datenauswertung im Passivhaus

In Berlin-Zehlendorf wurde die Heizzentrale im Provinzhaus der Schwestern von der heiligen Elisabeth neu aufgebaut und um ein BHKW mit 24 kWel Leistung und 3 Pufferspeichern als hydraulische Weiche erweitert. Für den Contractor haben wir eine angepasste Merlin Steuerung entworfen, die kostengünstig mit Mehrpolkabeln die entfernte Unterstation mit regelt. Die Pumpen und Mischer der Frischwarmwasserstationen hören ebenso auf die Merlin.

Heizzentrale Caritas Brandenburg
BHKW Laufzeit
1/4h Datenauswertung

In diesem Frühjahr konnten wir eine idyllische Schloßhotelanlage in der Mecklenburgischen Schweiz mit einem angepassten Merlin Steuerungssystem ausstatten. In dem abseitigen Heizcontainer wurde die Zentralsteueung verbaut. Sie kommuniziert mit den beiden Unterstationen per CAN-Bus und tauscht über diese äusserst stabile Schnittstelle sämliche Daten und Befehle aus. Die vorhandenen Telefonleitungen im Erdreich wurden gegen Blitzschlag geschützt und transportieren nun die Daten Busses.

Zusammen mit dem Planer konnten wir hier eine komfortable und kostengünstige Anlage konzipieren und insbesondere die Probleme der beiden Warmwasser-
bereitungen erfolgreich beheben
. Das energiekontorVPN erlaubt der Haustechnik den Zugriff auf die Steuerung über den Browser. Das moderne Störungsmanagement der Merlin schaut vorraus und informiert detailliert über etwaigen Handlungsbedarf.

Schloss Schorssow Zentrale
Warmwasserbereitung Unterstation

In einem Automobilteilepresswerk in Ludwigsfelde ist es erforderlich, die beim Pressen von Karosserieteilen anfallende Wärme zu kompensieren. Hierzu stehen ein Freikühler und eine elektrische Kältemaschine zur Verfügung. Beide bewegen sich im Leistungsbereich von einem MW.
Zur Kommunikation mit der SPS der Presse haben wir eine Profinet-Schnittstelle bereit-
gestellt. Hierüber werden verschiedene Befehle und Rückmeldungen ausgetauscht.

Die Pumpen werden über den Grundfos-Pumpenbus auf einen Mindestvolumen-
strom auf der Kälteseite bzw. auf einen Mindestdifferenzdruck über der Presse geregelt. Auch hier unterstützt unsere Visualisierung die Techniker vor Ort bei der Analyse etwaiger Störungen. Die Anbindung an unser energiekontorVPN und die damit mögliche Fernwartung per WebTerm macht auch das Störmeldemanagement kinderleicht.
 

Presse Ludwigsfelde
1/4h Datenauswertung Presse

In 2012 wurde im Hallenbad Springe eine angepasste Merlin HZG-Steuerung installiert. Besonderheit hier ist sicherlich die Regelung der Rücklauftemperatur des 250 kWel BHKWs über einen Notkühler, die Einbindung zweier Absorptionskältemaschinen zur Entfeuchtung der Schwimmhallenluft sowie die Temperaturregelung der Schwimmbecken. Ausserdem wurde hier eine ProfibusDP-Schnittstelle zur Kommunikation mit der Biogasanlage und dem BHKW implementiert.

Heizzentrale Hallenbad Springe
Hallenbad Springe Beckenheizung
Hallenbad Springe WWB und Heizkreise

Um den Spiel- und Trainingsbetrieb auch bei Schnee und Eis zu gewährleisten, wurde auf dem Vereinsgelände des 1. FC Union Berlin eine neue Heizzentrale insbesondere für die Rasenheizung errichtet. Über 3MW Kesselleistung verteilt auf 6 Module und ein 50 kWel BHKW erzeugen die nötige Energie. Das energiekontor hannover hat dafür eine Regelung konzipert, welche die interessante Aufgabe seit August 2013 übernimmt. Siehe dazu Bericht auf ikz.de

Rasenheizung Stadion und Trainingsgelände
Visualisierung 1. FC Union Berlin Alte Försterei

Im Berliner Stadtteil Marienfelde hat im Fürhjahr 2015 ein Energiemanagement-system (EnMS) aus unserem Hause den Betrieb aufgenommen. Eine angepasste Merlin Steuerung regelt dort ein Hybrid-kraftwerk, dass in der Zusammensetzung und Größe seiner Energieerzeuger und Speicher bisher in Deutschland seines gleichen sucht. Die Heizzentrale des Fabrik- und Verwaltungsgebäudekomplexes besteht aus ca. 3 MW Kesselleistung und einem 500 kWel BHKW nebst 25 m³ Pufferspeicher.

Zum Hybridkraftwerk macht es aber eine 600 kW peak PV-Anlage und eine Batteriespeicher mit einer Kapazität von 200 kWh. Zusammen mit dem Contractor haben wir ein Regel-konzept entwickelt, welches die thermische und elektrische Energie optimal zwischen Erzeugung und Verbrauch ausbalanciert. Unsere bewährten Auswertungssoftware-module runden dieses angepasste System ab und ermöglichen einen ganzheitlichen Blick auf das gesamte System. Siehe dazu Bericht aus den VDI-Nachrichten

Visualisierung GE Hybridkraftwerk Berlin Marienfelde

Im Berliner Stadtteil Lankwitz wurde auf dem vormaligen Gelände der Polizeidirektion 4, die Heizzentrale energetisch saniert. Zuvor waren 9MW Kesselleistung im Bestand. Nun wurden die Kessel auf eine Gesamtleistung von 6 MW reduziert und ein 240KWel BHKW nebst Pufferspeichersystem mit geregelter Entladepumpe zur Abdeckung der Grundlast nachgerüstet. Das energiekontor hannover hat dafür eine angepasste Merlin Steuerung konzipiert. Diese wird im 2. Quartal ihre Arbeit aufnehmen.

Sämtliche Pumpen erhalten über den Genibus Leistungsvorgaben und liefern ihre Betriebszustände wie Volumenstrom, Differenzdruck und etwaige Fehler an unsere Zentralsteuerung zurück. Wärmemengen werden per MBus ausgelesen und stehen so, nahezu Live zur Analyse und Bilanzierung bereit. Unsere Visualisierung  und das 1/4h Datenauswertungstool ergeben ein modernes Monitoring. Das energiekontorVPN sorgt für sichere Fernwartung und ein hochverfügbares Störmeldemanagement.

Visualisierung HZG-Steuerung Berlin, Gallwitzallee

Wieder Berlin, anderer Stadtteil. Diesmal ein Wohnkomplex in Friedrichsfelde, bestehend aus 7 Blöcken á 50 Wohneinheiten.
Die Zentralsteuerung regelt den 600 kW Brennwertkessel, das 200 kWel BHKW und natürlich die Unterstationen, die über ein Nahwärmesystem versorgt werden.

Die Unterstationen sind in diesem besonderen Fall ohne eigene Intelligenz ausgestattet. Die Kommunikation läuft über ein sternförmiges CANbus-System worüber die Feldgeräte Ihre Vorgaben erhalten und Sensoren und Zähler ausgelesen werden. In der Visualisierung sind auch sämtliche Unterstationen dargestellt. Dazu Pressemitteilung der BEA

Visualisierung HZG-Steuerung Rummelsburger Str. Berlin